
Brand Experience
Marken entstehen im Kopf, aber sie wirken an Touchpoints, wenn jemand eure Verpackung aus dem Regal nimmt oder eure Visitenkarte in die Hand bekommt. Als Brand Experience Agentur sorgen wir dafür, dass eure Marke an jedem dieser Momente unverwechselbar ist.
Wie wir eure Marke erlebbar machen

Eure Marke hat ein Gesicht, aber hat sie auch eine Wirkung?
Viele Unternehmen haben ein gutes Logo, eine klare Positionierung und ein durchdachtes Design-System. Und trotzdem passiert an den physischen Touchpoints etwas Seltsames: Die Marke wirkt generisch und Produkte könnten von irgendwem sein. Der erste haptische Kontakt mit der Marke hält nicht, was das Branding verspricht.
Das ist kein Strategie- oder Designproblem, sondern es fehlt an einer ganzheitlichen Brand Experience.
Die Brand Experience beschreibt, wie eine Marke an jedem Berührungspunkt tatsächlich wahrgenommen wird. Nicht nur visuell, sondern sensorisch, emotional und im Gedächtnis. Eine starke Brand Experience sorgt dafür, dass eure Marke auch dann wiedererkennbar ist, wenn kein Logo draufsteht. Dass Kunden nicht nur kaufen, sondern sich erinnern. Und wiederkommen.
Studien zeigen: Unternehmen mit einer konsistenten, positiven Brand Experience generieren bis zu 60 % mehr wiederkehrende Geschäfte als solche ohne entsprechende Touchpoints.

Dana Jauert
Leitung Key Account & ProjektmanagerinEuer direkter Draht
Dana ist eure Ansprechpartnerin für eure Marke und begleitet eure Entwicklung vom ersten Austausch an – partnerschaftlich und auf Augenhöhe.
So arbeiten wir zusammen
1. Erstes Gespräch
Dana, eure Ansprechpartnerin bei ooniyo, hört zu. Kein Pitch, kein Standardangebot. Wir wollen verstehen, wo ihr steht und was ihr braucht.
2. Analyse & Konzept
Wir schauen uns eure bestehende Marke, eure Touchpoints und euren Markt an. Dann entwickeln wir ein Konzept, das zu eurer Strategie passt – nicht zu einem Template.
3. Umsetzung & Übergabe
Wir gestalten, iterieren gemeinsam mit euch und liefern Ergebnisse, die ihr direkt einsetzen könnt. Druckfertig, produktionsbereit, markenkonform.
Brand Experience funktioniert nicht allein
Häufige Fragen zur Brand Experience
Die Brand Experience (Markenerlebnis) beschreibt die Gesamtheit aller Eindrücke und Erfahrungen, die Menschen an jedem Berührungspunkt mit einer Marke sammeln, online wie offline. Dazu gehören visuelle Eindrücke, haptische Erlebnisse wie Verpackungen oder Printmaterialien, emotionale Reaktionen und das Verhalten, das eine Marke bei ihrer Zielgruppe auslöst. Entscheidend ist Konsistenz: Wer an jedem Touchpoint dieselbe Botschaft, dieselbe Haltung und dieselbe Qualität erlebt, erinnert sich an die Marke.
Drei Beispiele aus der Praxis zeigen sehr gut, wie unterschiedlich die Brand Experience aussehen kann:
Apple – Today at Apple: Die Apple Stores sind keine Verkaufsräume, sondern Erlebnisräume. In regelmäßigen Sessions lernen Nutzer fotografieren, zeichnen oder programmieren. Sensorisch, emotional, intellektuell und verhaltensorientiert – alle vier Dimensionen greifen ineinander.
Patagonia – Anti-Konsum als Markenbotschaft: „Don’t buy this jacket“ – Patagonia repariert Produkte kostenlos und wirbt aktiv gegen Überkonsum. Das ist keine Kampagne, das ist gelebte Brand Experience. Intellektuell provokant, emotional aufgeladen, verhaltensorientiert wirksam.
Lemonaid – Verpackung als Haltung: Klare Farben, klare Botschaft, klares Versprechen. Lemonaid kommuniziert seine Markenwerte direkt über die Verpackung. Die Flasche ist kein Container – sie ist Kommunikation.
Was alle drei verbindet: Sie übersetzen Markenwerte konsequent in spürbare Erlebnisse.
Customer Experience (CX) beschreibt das gesamte Kundenerlebnis mit einem Unternehmen – inklusive Bestellprozesse, Lieferzeiten, Servicequalität und Reklamationsabwicklung. CX ist stärker prozessorientiert und fragt: „Wie einfach und angenehm war der Kontakt?“
Brand Experience (BX) konzentriert sich auf die emotionale und identitätsstiftende Wahrnehmung der Marke selbst. Sie macht den Markenkern spürbar – unabhängig davon, ob jemand gerade kauft oder nicht. BX fragt: „Wie fühlt sich diese Marke an?“
CX optimiert den Prozess. BX prägt das Bild. Für langfristige Markenbindung sind beide relevant – BX ist der entscheidende Hebel für Wiedererkennbarkeit und emotionale Treue.
Das Modell von Brakus, Schmitt & Zarantonello (2009) unterscheidet vier Dimensionen:
- Sensory (Sensorisch): Die Marke spricht die Sinne an – Farben, Formen, Materialien, Klänge, Düfte. Beispiel: Die Haptik einer hochwertigen Verpackung.
- Affective (Affektiv): Die Marke löst Gefühle aus – Vertrauen, Freude, Begeisterung, Zugehörigkeit. Beispiel: Das Unboxing-Erlebnis bei Apple.
- Intellectual (Intellektuell): Die Marke regt zum Nachdenken an – durch kreative Kampagnen oder eine klare Haltung. Beispiel: Patagonias „Don’t buy this jacket“-Kampagne.
- Behavioral (Verhaltensorientiert): Die Marke inspiriert zum Handeln – durch Community-Programme oder starke Slogans. Beispiel: Nikes „Just do it“ und die dazugehörigen Apps.
Die vier Dimensionen helfen dabei, die Brand Experience analytisch zu erfassen und gezielt an den richtigen Touchpoints zu gestalten.
Eine Brand Experience Agentur übersetzt Markenstrategie in greifbare, erlebbare Touchpoints. Sie sorgt dafür, dass das, was eine Marke im Kern ausmacht, auch wirklich spürbar wird – in Verpackungen, Printmaterialien und überall dort, wo Menschen physisch mit der Marke in Kontakt kommen. Ziel ist ein konsistentes Erlebnisprofil über alle Kanäle und Sinne hinweg. ooniyo verbindet dabei Strategie, Design und Umsetzung unter einem Dach.











