Mit Google Looker Studio interaktive Reportings erstellen

Ein Business Team steht am Tisch mit vielen Grafiken und Berichten, um die Performance des Unternehmens zu bewerten.

Was ist eigentlich Google Looker Studio?

Google Looker Studio hält für Unternehmen zahlreiche Analyse-Möglichkeiten bereit. Was man aber im ersten Schritt alles damit machen kann, soll in diesem Beitrag gezeigt werden.

Aber erst mal von Anfang: Google Looker Studio ist ein Tool von Google, mit dem sich verschiedenste Daten aus diversen Datenquellen interaktiv kombinieren, zusammenführen, visualisieren und analysieren lassen. So kann man mit Looker Studio primär Google Analytics Berichte noch mal personalisiert zusammenstellen, sodass konkrete Fragestellungen direkt beantwortet werden können. Es können aber nicht nur Daten aus Google Analytics verwendet werden. Looker Studio ermöglicht es aus diversen Quellen Daten zu ziehen, um ganzheitliche Berichte zu erstellen, und nicht nur die Website oder nur ein soziales Netzwerk einzeln betrachten zu müssen. Außerdem müssen bei Analysen mit Looker Studio nicht mehr unzählige einzelne Berichte geladen, gefiltert & geöffnet werden, sondern man erhält einen Überblick durch die Zusammenfassung der Daten, wie in einem Dashboard. Zusätzliche Google Looker Studio Kosten entstehen dabei nicht. Außerdem gibt es von Google oder auch von Fremdanbietern diverse Looker Studio Vorlagen, bei denen nur noch die entsprechenden Quellen ausgewählt werden müssen.

Zusammenfassung des Blogbeitrags:

Tool: Google Looker Studio
Ziel: Übersichtliche Berichte bauen, die verschiedenste Datenquellen kombinieren
Zeitaufwand: Erster Bericht 4-8 Std.; danach deutlich weniger

Was sind die Vorteile von Looker Studio?

Ein Kernfaktor, der für die Nutzung von Google Looker Studio spricht, ist die bereits beschriebene Visualisierung sowie das Zusammenführen und Kombinieren verschiedenster Daten in einem Bericht. Diese Berichte lassen sich außerdem jeweils an die CI (Corporate Identity) der Unternehmen anpassen, sodass Looker Studio einen Mix aus einem gehaltvollen Report und einer übersichtlichen Präsentation ermöglicht. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hierbei vielfältig, was eine Anpassung an jeweilige Anforderungen einzelner Geschäftsmodelle deutlich vereinfacht. Ein weiteres Feature ist die Interaktivität der Google Looker Studio Berichte. So können nach einmaliger Erstellung, Zeiträume und Filter immer wieder neu gesetzt werden, um monatlich wiederkehrende Berichte und dessen Kennzahlen zu beobachten und zu vergleichen.

Welche Datenquellen kann ich verwenden?

Beginnt man in Looker Studio einen neuen Bericht, so muss zunächst eine Datenquelle ausgewählt werden. Hier bietet Google bereits sogenannte Connectoren an, die sich dann Daten aus verschiedenen Quellen ziehen (siehe Screenshot).

Zum Beispiel kann an dieser Stelle eine Verbindung zu Google Analytics Daten gebildet werden. Diese werden wohl die meisten als Erstes nutzen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Connectoren von Google zu weiteren Online Marketing Tools wie zu Google Ads, Google Search Console oder Bigquery. Zusätzlich zu den von Google angebotenen Connectoren gibt es auch Connectoren von Fremdanbietern, welche Verbindungen zu externen Datenquellen wie Sistrix oder verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Pinterest bilden.

Auswahl der Datenquellen bei Google Looker Studio

Bildschirmfoto vom Google Looker Studio Auswhal der Datenquelle

Wie baue ich einen Bericht bei Google Looker Studio?

Ist eine Datenquelle ausgewählt und die Verknüpfung autorisiert, können alle Kennzahlen, die aus dieser Datenquelle kommen, auch in den Looker Studio Bericht eingebaut werden. Dies kann über diverse Darstellungsmöglichkeiten mit Tabellen, Zeitachsen, Balken- oder Kreisdiagrammen, Karten und vielem mehr passieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit sogenannten Kurzübersichten wichtige Kennzahlen absolut oder im Vergleich zu anderen Zahlen darzustellen. Über die von Google angebotenen Darstellungsformen hinaus gibt es auch wieder Fremdanbieter, die verschiedene Visualisierungen unter Community-Visualisierungen anbieten. Nachdem die jeweilige Darstellungsform ausgewählt wurde, können nun rechts im Bearbeitungsfenster unter dem Tab “Daten” die Dimensionen und die zugehörigen Messwerte bestimmt werden, die in dem Bericht analysiert werden sollen. Danach gibt es noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten wie Standardzeiträume, Vergleichszeiträume, Sortierungen, Filter und Segmente.

Ein weiteres Feature sind die Steuerelemente, welche in den Berichten nochmals verschiedene Filtermöglichkeiten über die einzelnen Diagramme hinweg ermöglichen. Über alle diese Tools lassen sich dann die relevanten Daten darstellen und mit anderen Datenquellen kombinieren oder gar zusammenführen, um einen Gesamt-Überblick über wichtige Kennzahlen zu schaffen und diese regelmäßig zu checken. Berichte können beliebig geteilt und von verschiedenen Personen mitbearbeitet werden oder auch exportiert werden, um Berichte als PDF zu versenden.

Visualisierungsmöglichkeiten bei Google Looker Studio

Bildschirmfoto Google Looker Studio Auswahl der Visualisierung

Fazit Google Looker Studio & Ausblick

Die Analyse- & Gestaltungsmöglichkeiten von Google Looker Studio sind durch die hohe Kombinatorik unendlich. Wichtig ist es sich hierbei auf die wirklich relevanten Kennzahlen zu konzentrieren und nicht unter der Flut an Informationen unterzugehen. Hier können vorherige Fragestellungen, Thesen oder Zielsetzungen hilfreich sein, die dann mit Google Looker Studio beantwortet oder überprüft werden können. Die Ergebnisse, die Google Looker Studio liefert, geben immer wieder neue Impulse, was an der Website, dem Online Marketing oder dem Social Media Auftritt verändert oder optimiert werden kann. Diese Themen diskutieren wir regelmäßig gemeinsam mit unseren Kund:innen und stellen dann Handlungsoptionen auf, die zur Optimierung des Endprodukts und auch zur Verbesserung unserer Dienstleistung beitragen können.

ooniyo Team Mitglied Rebecca Schatz - Online Marketing Managerin

Rebecca Schatz

Online Marketing Managerin

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